Landpartie der Klassiker
Zum 25. Mal finden in diesem Jahr die Brandenburgischen Sommerkonzerte statt.
1991, in dem ersten Nachwende-Sommer, schlug die Geburtsstunde der Brandenburgischen Sommerkonzerte. Die Idee von Werner Martin, im Hauptberuf eigentlich Anwalt, war von Anbeginn die Begegnung zwischen Ost und West, zwischen Stadt und Land, Kunst und Natur. War die Anfangszeit eher eine berlinerische Angelegenheit, kommen die Besucher inzwischen zum Großteil aus Brandenburg selbst.
Das Motto "Klassiker auf Landpartie" beinhaltet auch noch heute nicht nur das Konzertereignis selbst, sondern ebenso die Entdeckung der Landschaften, Städte und Dörfer Brandenburgs. Das Konzept mit bequemer Busanreise, Kaffeetafel, Beiprogrammen und dem Konzert als Höhepunkt am späten Nachmittag ist ein erfolgreiches und beliebtes Modell. Die Orte sind vielfältig: Kirchen, Schlösser, Klöster, aber auch interessante Industrie- und Naturdenkmäler.
Ausgehend von zwei Festival-Konzerten des Jahres 2010 macht der Film durch Archivausschnitte und Interviews mit dem Gründer Werner Martin, dem damaligen Schirmherrn Matthias Platzeck, dem Künstlerischen Leiter Joachim Pliquett, dem Geschäftsführer Arno Reckers, den Künstlern, Besuchern und Helfern die Geschichte der Konzertreihe wieder lebendig.