Kuckuckszeit

Kuckuckszeit

Claudia lebt glücklich mit ihrem Mann Jens und den beiden Kindern Katja und Max in der Kleinstadt Barstedt. Ihr Mann hat ein eigenes kleines Bauunternehmen, und Claudia muss sich als Hausfrau keine finanziellen Sorgen machen - bis sie plötzlich bei der Bank kein Geld mehr bekommt und erfährt, dass das gemeinsame Konto gesperrt ist. Im ersten Moment versucht Jens, die Sache herunterzuspielen, aber bald wird klar, dass er eigentlich längst insolvent ist. Claudias erster Gedanke ist, das Unternehmen zu retten und die Kinder nicht zu belasten. Als Jens mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wird, übernimmt sie sogar die Leitung der Firma, scheitert aber genauso wie vorher ihr Mann. Schließlich müssen sie aufgeben und verlieren alles. Die veränderten finanziellen Bedingungen sind eine schwere Belastung für die Ehe. Die Kluft zwischen Jens und Claudia wird noch größer, als sie das Haus verlieren und mitsamt den Kindern eine Sozialwohnung beziehen müssen. Jens, der mit seiner Freizeit anfangs nicht viel anzufangen weiß, verlässt immer öfter die Wohnung und geht auf dem Dorfplatz spazieren, während Claudia sich dem Sozialleben im Ort nun völlig entzogen hat. Wenn sie nicht bei ihrer neuen Stelle als Verkäuferin arbeitet, findet sie rund um die Uhr Beschäftigung im Haushalt, bis Jens es nicht mehr aushält. Ob Haus oder Wohnung, ob Firma oder nicht, fragt er Claudia, was hat denn das mit uns zu tun? Ein einfacher Spaziergang, mehr ist es nicht, was sie Jens zunächst anbieten kann. Doch mit einem Mal scheint der Neuanfang möglich.

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