Kino. Küsse. Krisen.

Kino. Küsse. Krisen.

Es sind oft beunruhigende Bilder, die uns aktuell aus Osteuropa erreichen - natürlich beschäftigt der Konflikt in der Ukraine auch das Filmfestival in Cottbus. In einer eigenen Reihe präsentiert es Produktionen, die einen anderen Blick auf das Land werfen als die Kameras der Nachrichtensender. Zum 24. Mal findet das Filmfestival in Cottbus statt und wieder zeigt es mit 140 Filmen aus 30 Ländern die Vielfalt des osteuropäischen Kinos. Zehn Filme laufen im Wettbewerb. Welcher am Ende mit der Gläsernen Lubina geehrt wird, entscheidet die internationale Jury und damit auch der deutsche Schauspieler Vladimir Burlakov und Nana Djordjadze, die Grande Dame des georgischen Films. "queerEast" ist das Motto des Fokus in diesem Jahr, der sich mit Homosexualität in Osteuropa beschäftigt, mit Geschichten von Alltag, Liebe, Diskriminierung und politischem Aktivismus. Neben dem Blick in die Ferne schaut das Festival auch auf die Region und gratuliert der HFF in Potsdam mit einer Retrospektive zu ihrem 60. Geburtstag.

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