Kingpin

Kingpin

Roy Munson hat ein goldenes Händchen, wenn er die Kegelkugel führt. Geschult von seinem Vater, unterrichtet in allen fairen Tricks des Sports, macht sich das wohlbehütete Talent auf in die grosse Welt des Wettkampfs. Bei der ersten Begegnung fegt er gleich den bis dahin unangefochtenen Champion Big Ern McCracken weg. Dieses unsportliche Schlitzohr dankt es dem Newcomer mit einem fiesen Hinterhalt und lässt das Greenhorn in die Hände rüder Rednecks fallen. Gedemütigt zermalmen die faschistoiden Kegler Roys Wunderhand. - 16 Jahre später: Roy ist so weit unten, wie man nur sein kann. Mehr schlecht als recht schlägt er sich als Verkäufer von Bowling-Zubehör durch und muss seine Miete mit Liebesdiensten bei der hässlichen Vermieterin begleichen. Doch dann stösst er auf seiner Verkaufstour auf ein schier unglaubliches Talent: Als er den naiven Ishmael Boorg beim Kegeln sieht, werden Erinnerungen an seine Jugend wach. - Mit seiner Entdeckung will Roy seine verpatzte Karriere nachholen. Ishmael ist von den Plänen seines neuen Freundes wenig angetan. Er ist Amischer und führt ein bescheidenes Leben auf einer Farm in Pennsylvania. Hier schleicht sich Roy ein, um das Vertrauen seines Schützlings zu gewinnen. Er schafft es schliesslich, Ishmael Richtung Reno zu schleppen. Dort warten eine Million Dollar Preisgeld auf das kuriose Team, aber auch ein alter Bekannter: Big Ern McCracken.
Mit dem Haudrauf-Klamauk «Dumb and Dumber - Dumm und dümmer» landeten die Brüder Peter und Bobby Farrelly einen der grössten Hits von 1994. Weltweit spielte der rüde Filmspass mit Jim Carrey und Jeff Daniels über 250 Millionen Dollar ein. In «Kingpin» legten die Farrellys in Sachen gewagter Humor noch einen Zacken zu und wärmten sich für ihren Megahit «There's Something About Mary» auf, der wiederum für Lachkrämpfe in den Kinos und ein weltweites Einspielergebnis von 360 Millionen Dollar sorgte. - Nach Actionfilmen wie «Natural Born Killers» und «Money Train» genoss es Hauptdarsteller Woody Harrelson sichtlich, in «Kingpin» sein komisches Talent auszuspielen. Der vielseitige Mime trumpfte damit auch in «EdTV» und «Austin Powers: The Spy Who Shagged Me» auf. Ausnahmetalent Bill Murray geht in der Rolle des durchtriebenen Bowlers Big Ern auf. In seiner gewohnten Manier gibt er den jovialen Lebemann mit üblem Kern.

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