Kampf um Australien

Kampf um Australien

Vor 65.000 Jahren erreichen die ersten Menschen australischen Boden die Vorfahren der Aborigines. Über die indonesische Timorsee kommend, landen sie im Norden des Kontinents einem Erdteil, der seit 40 Millionen Jahren vom Rest der Welt isoliert war. Dichter, trockener Dschungel empfängt die ersten Siedler. Auf der Suche nach Trinkwasser dringen sie immer weiter ins Innere dieses weiten Wüstenkontinents vor. Dabei treffen sie auf einige der außergewöhnlichsten Wesen, die die Evolution hervorgebracht hat: nashorngroße Beuteltiere wie das Diprotodon und die Riesenwombats, aber auch gigantische Raubtiere wie die bis zu sieben Meter lange Echse Megalania. Die Ur-Aborigines sind exzellente Jäger, stellen Werkzeuge und Waffen her und sie können mit dem Feuer umgehen! Nachts schützt es sie in der fremden Welt voller unbekannter, skurriler Lebewesen. An keinem anderen Ort der Welt leben so viele giftige Schlangenarten wie in Australien. Aber auch seltsame harmlose Tierarten begegnen den Siedlern, wie der gewaltige Donnervogel Genyornis: so groß wie ein afrikanischer Strauß, aber doppelt so schwer. Das rote Riesenkänguru wird zu ihrem wichtigsten Jagdwild. Im Kampf gegen die gefährlichen Tiere setzen die Siedler Feuer ein, auch wenn die Brände gefürchtet sind. Da Australien ein ausgedörrter Kontinent ist, können die Buschfeuer bei Gewitter riesige Dimensionen annehmen. Regelmäßig rasen sie über das Land und lassen eine für immer veränderte Landschaft übrig, sodass viele Giganten der Urzeit von der Bildfläche verschwinden.

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