Jule am Start

Jule am Start

Ein Mädchen aus Mitteldeutschland will 2012 bei den Olympischen Spielen in London dabei sein. Juliane Reinhold (17), geboren in Jena, lebt und trainiert in Leipzig, wirft all ihr Talent und ihren Fleiß in die Waagschale, um es nach London zu schaffen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind dabei, wenn Jule bei wichtigen Wettbewerben als Erste anschlägt oder Niederlagen verkraften muss, wenn sie trotz Trainingsstress versucht wie ein normaler Teenager zu leben. Wir erleben mit, wie der Leistungssport den Alltag diktiert, wie ihre Mutter vor Aufregung ausflippt, und wir spüren mit ihr die Erleichterung, wenn der Vater ihr beruhigend in der Halle zulächelt. Der Traum von Olympia wird greifbar. Aber erst am Ende der fünf Folgen 'Jule am Start' werden wir wissen, ob das Mädchen eine echte Chance hat oder ob all die Anstrengungen und Opfer vergeblich waren. Bis dahin wird vieles passieren, mit dem niemand gerechnet hat: Jule muss ohne ihren vertrauten Trainer zum internationalen Wettkampf antreten und kommt als letzte ins Ziel, sie wird krank und fällt drei Wochen aus. Da steht plötzlich eine Dopingkontrolle in der Wohnungstür. Beeinflussen die Medikamente das Ergebnis? Direkt vor der Deutschen Meisterschaft reist Jule nach Tschechien zu einem geheimen Wettkampf um ihre Leistungsfähigkeit und ihr Nervenkostüm zu testen, keine ihrer Konkurrentinnen soll vorher wissen, welche Zeiten sie wirklich schwimmen kann. Dann wird durch den DSV das wichtige Trainingslager auf Teneriffa gestrichen, sie sucht verzweifelt nach Sponsoren für diese Reise, schließlich fährt sie auf eigene Faust mit dem Trainer auf die Insel. Aber die Kamera ist auch bei den erfreulichen Überraschungen dabei, z.B. wenn Jule ganz unerwartet bei der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft eine Medaille holt. Das Fernsehteam hat Jule ein halbes Jahr auf Schritt und Tritt begleitet.

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