Imperium - Wettlauf nach Ostindien

Imperium - Wettlauf nach Ostindien

Im 17. Jahrhundert wuchs Holland zur dominierenden Wirtschaftsmacht Europas heran. 1602 gründen Kaufleute die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) als erste Aktiengesellschaft der Welt. Ziel war der Ausbau des Gewürzhandels mit der Inselwelt des heutigen Indonesiens. Denn keine Ware erzielte in Europa höhere Gewinne als Gewürze. Eine Muskatnuss war zeitweise mehr Wert als ihr Gewicht in Gold. Die VOC investierte gewaltige Summen in das Geschäft. In ihrer 200-jährigen Geschichte schickte sie knapp 5.000 Schiffe auf den Weg. In rascher Folge besetzen niederländische Kapitäne Stützpunkte in Ostasien. Um die Gewürzinseln, das heutige Indonesien, entbrennt ein Krieg mit den Briten, den die Niederlande für sich entscheiden. 1667 tauschen sie Neu-Amsterdam gegen die Gewürzinseln. Erst 1949 entlassen sie ihre Kolonie in die Unabhängigkeit. In 'Imperium - Fluch des Goldes' wirft Maximilian Schell einen Blick auf Glanz, Elend und Untergang der großen Kolonialmächte.

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