Im Schatten des Everest

Im Schatten des Everest

Das Filmteam trifft Norbu und Andrea in ihrem Office in der Hauptstadt Kathmandu. «Never give up» lautet ihr Motto. So treiben sie ihre gemeinsame Trekkingagentur voran, aber auch ihr Hilfswerk Butterfly Project. Mit diesem planen sie, in einem abgelegenen Winkel Nepals eine Schule aufzubauen.

In der ersten Folge kehren Norbu und Andrea 18 Monate nach dem Erdbeben zurück an die Wirkungsstätte ihrer Nahrungsmittelhilfe. Das Publikum erlebt dabei aus ihrer Sicht, wie sich das Land langsam wieder erhebt, und reist mit Norbu und Andrea ins Zentrum des Sherpa-Landes, am Fuss des Mount Everest. Die beiden begegnen auf ihrer Reise Leuten, denen es gutgeht, und vielen anderen, die immer noch in Blechhütten hausen, vergessen von der Regierung. Dabei zeigt sich deutlich: Wer im Schatten des Everest wohnt, profitiert von den Touristinnen und Touristen aus aller Welt, die einmal in ihrem Leben den höchsten Berg der Welt erblicken wollen.

Gleichzeitig treiben Norbu und Andrea aber auch den Aufbau ihrer Schule in Leptung voran, einer Gegend weit weg vom Everest. Sie bieten Freiwillige aus der Schweiz auf, um beim Aufbau zu helfen, doch die vorfabrizierten Teile hängen irgendwo zwischen Kolkata und Kathmandu fest. Norbu und Andrea haben Hindernisse zu überwinden, welche die nepalesische Regierung Helferinnen und Helfern aus aller Welt in den Weg legt. Dabei wird auch ersichtlich, warum bis heute viele Hilfsgelder noch immer nicht zu den bedürftigen Leuten gelangten.

Aber Norbu und Andrea geben nicht auf. Sie sind Kämpfernaturen. Und wenn sie auch immer wieder getrennte Wege gehen müssen, sie finden stets zusammen und realisieren ihre Träume.

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