Im finsteren Walde

Im finsteren Walde

Eine arme Bauernfamilie lebt abgeschieden in einem großen Wald. Der Vater und seine Frau wissen nicht länger, wie sie ihre fünf Söhne ernähren sollen und so beschließen sie eines Tages, die Kinder unter einem Vorwand tief in den Wald zu führen, um sie dort auszusetzen. Der kleinste und jüngste Sohn lauscht dem Gespräch der Eltern jedoch heimlich und füllt seine Tasche mit Kieseln, die er auf dem Weg in den Wald fallenlässt, um später den Rückweg finden zu können. Tatsächlich finden die fünf Jungen mit dieser List zurück zum Elternhaus, weshalb die Eltern die Kinder nochmals auszusetzen versuchen. Diesmal kann der jüngste Sohn der Familie allerdings nur Brotkrümel abzweigen, um den Rückweg zu markieren. Als diese von Raben gefressen werden, verlieren die fünf Kinder tatsächlich die Orientierung. So gelangen sie auf Irrwegen schließlich zum Haus des Menschenfressers, wo dessen Frau den Buben zunächst Milch anbietet und ein Versteck gewährt. Als der Menschenfresser jedoch von der Jagd nach Hause kommt, riecht er sofort das frische Menschenfleisch; die Fünf fliegen auf, doch der Kleinste unter ihnen weiß erneut einen Ausweg ...

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