Ihr Name war Maria

Ihr Name war Maria

Rund 30 Jahre sind vergangen. Maria liegt auf ihrem Lieblingsplatz unter dem Olivenbaum und erinnert sich an glückliche Tage, als Jesus und sie nichts anderes waren als ein unbeschwertes Kind und seine Mutter. Inzwischen ist Jesus ein erwachsener Mann und bereitet sich darauf vor, seiner Berufung zu folgen und das Reich Gottes zu verkünden. Josef versucht Maria zu trösten, doch sie fürchtet, ihren Sohn bald zu verlieren. Überall im Land hofft man auf das baldige Kommen des Messias, der Israel befreien soll, und nichts fürchtet man im Palast mehr, als die Macht zu verlieren. Nach dem Tod Herodes des Großen trat sein Sohn Herodes Antipas Nachfolge als Herrscher an. Er lebt mittlerweile mit Herodias zusammen, der Frau seines Bruders. Dieser offene Ehebruch erregt Anstoß bei der jüdischen Bevölkerung, vor allem Johannes der Täufer übt öffentlich Kritik und zieht sich damit Herodias' Zorn zu. Und nicht nur das: Eindringlich kündigt er die Ankunft des Messias an und ruft zur Umkehr auf. Als Maria, Joseph und Jesus eine Hochzeit in dem Ort Kana besuchen, wirkt Jesus sein erstes Wunder. Da nicht genügend Wein für die Gäste da ist, bittet Maria ihren Sohn, dem Hochzeitspaar zu helfen. Jesus verwandelt Wasser in besten Wein - rasch verbreitet sich die Nachricht von diesem Wunder, und Jesus weiß, dass nun die Zeit gekommen ist, um von Ort zu Ort zu ziehen und zu den Menschen zu sprechen. Auch Maria Magdalena beobachtet ihn von weitem, als sie im Auftrag von Herodias durch Galiläa reist, um Männer anzuwerben, die gegen Johannes den Täufer falsch aussagen sollen. In der Synagoge von Nazareth kommt es zum Aufruhr gegen die Schriftauslegungen, die Jesus seinen Landsleuten vorträgt. Jesus nimmt Abschied von Maria, die nach Josephs Tod allein zurückbleibt. Derweil wird Johannes der Täufer verhaftet. Herodias' Tochter Salome führt vor Herodes Antipas einen verführerischen Tanz auf - hingerissen gibt der Herrscher ihr einen Wunsch frei. Angestachelt von Herodias, fordert Salome den Kopf des Täufers.

Bewertung

0,0   0 Stimmen