Höhere Gewalt

Höhere Gewalt

Tomas, seine Frau Ebba und ihre Kinder Harry und Vera sind eine glückliche Familie aus Schweden. Lange schon haben sie sich auf ihren einwöchigen Skiurlaub in den französischen Alpen gefreut und sind entsprechend gut aufgelegt. Alle Zeichen stehen auf Erholung und Spaß. Doch es soll ganz anders kommen.

Am zweiten Urlaubstag sitzt die Familie in den Bergen beim Mittagessen, auf der Terrasse eines von Skipisten umgebenen Restaurants. Auf einem entfernten Gipfel sprengen Pistenarbeiter lose Massen von Neuschnee, der die Abhänge hinunterstürzt. Der Anblick ist spektakulär, und die Restaurantgäste genießen es, dem Schauspiel aus der Ferne zuzusehen. Doch der Druck der hinunterstürzenden Massen bricht weitere Schneedecken auf und reißt sie mit sich, so dass die Zunge der Lawine immer größer wird.

Innerhalb kürzester Zeit wandelt sich das Staunen der Restaurantgäste in pures Entsetzen: Plötzlich erreicht die Lawine die Terrasse. Außer einem undurchdringlichen weißen Nebel ist nichts zu sehen. Während Ebba verzweifelt versucht, ihre Kinder zu beschützen, rennt Tomas davon.

Als der Nebel sich wieder lichtet, wird klar, dass es nicht die Lawine war, sondern nur eine Wolke aus dichtem, feinem Pulverschnee, der die Terrasse bedeckt hat. Tomas kehrt zu seiner Familie zurück, setzt sich an den Tisch und tut so, als sei nichts geschehen. Er übt sich in Small Talk, doch die Stimmung hat sich merklich verändert. Zwischen Tomas und Ebba scheint sich eine Distanz aufzubauen ...

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