hitec: Weltraumtourismus

hitec: Weltraumtourismus

Anfang des neuen Jahrtausends wurde der erste Weltraumtourist ins All befördert. Sein Ticket kostete 20 Millionen Dollar. Bisher haben Weltraummissionen ungeheure Mengen Geld verschlungen. Im 20. Jahrhundert waren Weltraumflüge eine Staatsangelegenheit. Das Prestige ganzer Nationen konnte davon abhängen. Nach dem Ende des Kalten Krieges kam die Krise, denn politisch waren die Kosten nicht mehr zu begründen. Der bemannten Raumfahrt drohte die Bedeutungslosigkeit. Inzwischen werden wieder Milliarden in die Entwicklung neuer, günstigerer Weltraumflieger gesteckt. Das könnte der Anfang eines Weltraumtourismus werden, und schon bald könnten es Tausende sein, die ins All aufbrechen. Mitten in der Wüste New Mexicos, USA, wird gegenwärtig mit 'Spaceport America' der erste Weltraumflughafen nur für Touristen gebaut. Die 'hitec'-Dokumentation 'Weltraumtourismus' zeigt all diese Aktivitäten und fragt, wie sich ein Normalbürger auf einen Flug ins All vorbereiten wird. Dass sich Weltraumtouristen einem monatelangen Training unterziehen wie bislang die Astronauten, ist dabei eher unwahrscheinlich. Ein anderer Aspekt ist, dass Wissenschaftler hoffen, durch die privat finanzierten Flüge wieder mehr Experimente im All durchführen zu können.

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