Hinter dem Berg

Hinter dem Berg

Der alte Großvater Faik ist ein strenger Patriarch, der in einer zurückgelegenen Berglandschaft Anatoliens lebt. Um das Grundstück in Schuss zu halten, verbringt sein Sohn Mehmet mit seiner Familie sechs Monate im Jahr bei ihm. Ihr Leben ist von einer strengen Hierarchie und der ständigen Angst vor fremden Eindringlingen geprägt.

Als Nusret, Mehmets Bruder, mit seinen Söhnen Zafer und Caner aus der Stadt zu Besuch kommt, schlachtet die Familie für das abendliche Mahl eine Ziege. Mehmet hat ein ungutes Gefühl: Die Ziege hatte Faik einige Tage zuvor von Nomaden gestohlen, die unerlaubt durch seine Felder zogen. Noch am selben Abend geschehen ungewöhnliche Dinge auf dem Grundstück. Zafer verschwindet in der Dunkelheit, auch der wortkarge Sohn Mehmets, Süleyman, lässt sich nicht blicken.

Die Familie fühlt sich in der unberührten Landschaft seltsam beobachtet. Plötzlich erschallt ein Schuss in der Nacht. Die Aufregung ist groß, bis Caner gesteht, dass er beim Spielen versehentlich das Gewehr ausgelöst hat.

Doch am nächsten Tag ertönt ein weiterer Schuss - und Nusret ist am Bein getroffen. Als auch der Hund der Familie tot aufgefunden wird, ist sich Faik sicher: Der Übeltäter muss einer der Nomaden sein, die hinter dem Berg leben. Er plant mit seinen Söhnen und Enkeln eine Offensive, um sich zu rächen - doch was, wenn die Schüsse doch von einem Familienmitglied stammen?

Bewertung

0,0   0 Stimmen