Heimatland

Heimatland

Als Hans Bachinger nach zweijähriger Wanderschaft mit seinem Hund Krambambuli in sein Heimatdorf zurückkehrt, dauert es nicht lange, bis alte Konflikte wieder aufbrechen. Denn der Neuankömmling wildert nicht nur im Revier des Försters, sondern spannt diesem obendrein die Braut aus. Kurz darauf muss er wegen Totschlags hinter Gitter, kann jedoch aus dem Gefängnis ausbrechen. Die junge Frau hat sich aber inzwischen für den soliden Förster entschieden. Es kommt zur tödlichen Auseinandersetzung zwischen den Rivalen. Zwei Jahre lang hat sich der Weltenbummler Hans Bachinger mit seinem Hund Krambambuli im Zirkus und auf Rummelplätzen als Mechaniker durchgeschlagen. Jetzt hat er den Entschluss gefasst, in sein Heimatdorf zurückzukehren, um die marode Sägemühle seines bankrotten Vaters wieder in Schwung zu bringen. Die Bemühungen des Sohns sind alsbald von Erfolg gekrönt. Hans erfüllt noch einen weiteren Herzenswunsch seines Vaters und schießt - während der Schonzeit - im Revier des Försters Heimberg einen Bock. Als er dem Förster auch noch dessen Braut Helga ausspannt, scheint eine Auseinandersetzung zwischen dem 'Wilderer' und dem Gesetzeshüter unausweichlich. Doch dazu kommt es nicht. Hans gerät auf dem Jahrmarkt mit einem Betrunkenen aneinander und muss wegen Totschlags hinter Gitter. Als er aus dem Gefängnis ausbricht, muss er bestürzt feststellen, dass Helga inzwischen den Förster Heimberg geheiratet hat. Hans flüchtet vor den Gendarmen in die Berge, wo Heimberg den Ausbrecher stellt. Als Hans seinen Hund Krambambuli auf den Förster hetzt, löst sich aus dessen Gewehr ein Schuss. Der österreichische Regisseur Franz Antel inszenierte mit 'Heimatland' einen glänzend fotografierten Heimatfilm mit eindrucksvollen Tier- und Landschaftsaufnahmen, die im Salzkammergut, auf dem Dachsteinmassiv und um Bad Ischl entstanden.

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