Heidi und Peter

Heidi und Peter

Klaras Familie hat den längst versprochenen Besuch bei Heidi immer wieder aufgeschoben, kündigt jetzt aber die Reise für den nächsten Sommer an. Heidi und der Alp-Öhi haben sich den Winter über bei Brigitte, Peters Mutter, einquartiert. Der Geißenpeter kann dem Schulbetrieb noch immer nichts abgewinnen und schwänzt so oft wie möglich. Eine Begegnung mit Landvermessern lässt ihn aber den Nutzen einer Schulbildung erkennen. Nachdem Klara einen Rückfall erlitten hat, verbringen die Sesemanns nun die Sommerferien im Bündnerland. Peter wird eifersüchtig auf die Freundschaft der beiden Mädchen und lässt seine Wut an Klaras Rollstuhl aus. In der folgenden Nacht bricht ein schweres Gewitter los, das ganze Dorf kämpft gegen die Fluten des übertretenden Baches. Klara, die ihre Angst und ihre Krankheit überwunden hat, hilft tatkräftig bei den Aufräumarbeiten. Der überglückliche Vater Sesemann setzt sich für eine Sammelaktion zugunsten einer Flusskorrektur ein und für diesen guten Zweck jodeln sogar Heidi und Peter vor versammeltem Kur-Publikum. Nach dem großen Erfolg des ersten 'Heidi'-Films von 1952 ließ die Fortsetzung nicht lange auf sich warten. 1955 drehte Franz Schnyder, der Regisseur von 'Uli der Knecht' und 'Uli der Pächter', den Film 'Heidi und Peter' mit denselben Darstellern wie bei 'Heidi', diesmal in Farbe. 'Bigger! Better! Greater! And in Color!' versprach denn auch das amerikanische Plakat dieser auf den internationalen Markt ausgerichteten Produktion - Heidi hat schließlich eine weltweite Fan-Gemeinde. Gedreht wurde wieder in der Schweizer Alpenwelt, die in der Bildgestaltung von Emil Berna noch besser zur Geltung kam.

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