Hearts in Atlantis

Hearts in Atlantis

Amerika Anfang der 60er-Jahre: Der elfjährige Bobby Garfield (Anton Yelchin) lebt allein mit seiner überforderten Mutter (Hope Davis), die den Jungen in jeder Beziehung vernachlässigt. Bobbys Leben ändert sich schlagartig, als der geheimnisvolle Ted Brautigan (Anthony Hopkins) in der Stadt auftaucht und eine Wohnung über den Garfields bezieht. Für Bobby wird Ted eine Art Ersatzvater, der zudem über übersinnliche Fähigkeiten zu verfügen scheint: Ted kann Gedanken lesen. Und auch Bobby entdeckt plötzlich Kräfte in sich, von denen er keine Ahnung hatte ...
Ungewöhnlich unblutig für eine Steven-King-Verfilmung erzählt Regisseur Scott Hicks die anrührend-poetische Geschichte einer schwierigen Kindheit, bei der sich realistische und magische Momente auf wunderbare Weise miteinander vermischen. Dass er ein Faible für anspruchsvolle Literaturverfilmungen hat, bewies der 1953 in Afrika geborene, in Australien lebende Hicks, der für seine Künstlerbiografie 'Shine' sogar schon eine 'Oscar'-Nominierung erhielt, bereits 1999 mit der viel gelobten Bestselleradaption 'Schnee, der auf Zedern fällt'. Neben Anthony Hopkins glänzt vor allem der 1989 in Russland geborene, aber in den USA aufgewachsene Anton Yelchin, der für seine Leistung 2002 mit dem 'Young Artist Award' als bester Nachwuchsdarsteller geehrt wurde.

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