Harry und Meghan: Eine afrikanische Reise

Harry und Meghan: Eine afrikanische Reise

NDR Live-TV NDR 16.12., 22:00 - 22:45 Uhr
Dokumentation45 Minuten 

In einer außergewöhnlichen Dokumentation haben Prinz Harry und seine Frau Meghan, Herzog und Herzogin von Sussex, ungewöhnliche Einblicke in ihr Leben als Ehepaar und junge Eltern gegeben und sprechen über ihre Schwierigkeiten mit Negativschlagzeilen der Boulevardpresse.

Der TV-Reporter Tom Bradby begleitete für seinen Film das royale Paar und seinen Sohn Archie Ende September bis Anfang Oktober 2019 auf einer zehntägigen Tour durch Afrika. Harry und Meghan sprachen mit ihm ungewöhnlich offen über ihr Verhältnis zur britischen Presse und brachen mit dem traditionellen Tabu des britischen Königshauses "Never complain, never explain" ("Beschwere Dich nicht, erkläre dich nicht").

Herzogin Meghan: "Ich hatte ehrlich gesagt keine Vorstellung, wie es sein wird. Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, haben meine Freunde sich alle für mich gefreut, weil ich so glücklich war. Aber meine britischen Freunde sagten: Er ist ganz toll, aber lass' das bleiben, denn die britische Boulevardpresse wird dein Leben zerstören. Ich war so naiv - ich bin Amerikanerin. Wovon redet ihr, sagte ich. Das ist doch Unfug, ich bin doch nichts für die Boulevardpresse." Und: "Ich dachte nie, dass es einfach wird, aber ich habe eine faire Behandlung erwartet. Und das macht es so schwer, diese Dinge in Einklang zu bringen. Man nimmt jeden Tag so, wie er kommt."

Auf ihrer Reise trafen der Herzog und die Herzogin von Sussex auch Bischof Desmond Tutu, den großen Kämpfer gegen Rassismus und Apartheit. Für Meghan ein sehr emotionaler Moment als Amerikanerin und erste Schwarze in der königlichen Familie.

Die aufsehenerregende Dokumentation zeigt aber auch, was das junge Paar hinter den Kulissen durchlebte. Zum Beispiel bedrückende Besuche von Prinz Harry von Orten, an denen seine Mutter Prinzessin Diana noch kurz vor ihrem Tod war.

Und Harry sprach über sein Verhältnis zu seinem Bruder Prinz William: "In dieser Rolle, in diesem Job und dieser Familie steht man immer unter Druck. Wir sind Brüder, werden es immer sein, aber wir sind momentan sicherlich auf unterschiedlichen Wegen. Ich werde immer für ihn da sein und er immer für mich. Wir sehen uns nicht mehr so oft wie früher, weil wir beide so viel zu tun haben. Aber ich liebe ihn sehr, und der Großteil der Dinge, die geschrieben werden, entbehrt jeder Grundlage. Es ist einfach, wie ich es sagte: Brüder haben gute und schlechte Tage."

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