Händler der vier Jahreszeiten

Händler der vier Jahreszeiten

Die junge Bundesrepublik in Zeiten des Wirtschaftswunders. Hans Epp zieht als Obsthändler mit seinem Karren durch die Münchner Hinterhöfe. In seinem Leben ist bisher einiges schief gelaufen. Seine Mutter hat ihm stets Liebe und Anerkennung vorenthalten, seine große Liebe verweigerte ihm die Heirat, da sie ihn für nicht standesgemäß hielt. Der ehemalige Polizist und Fremdenlegionär gibt sich mittlerweile dem Alkohol hin und prügelt seine Frau Irmgard, die gemeinsam mit Tochter Renate den tristen Alltag erduldet. Als Irmgard eines Tages verkündet, dass sie die Scheidung einreichen will, erleidet Hans einen Herzinfarkt. Sie entschließt sich, bei ihm zu bleiben, betreut ihn im Krankenhaus und pflegt ihn, bis er wieder gesund ist. Nun soll alles besser werden. Zu seiner Entlastung heuert Hans Harry, seinen alten Kameraden aus der Fremdenlegion, als Angestellten an. Der Obsthandel floriert. Doch der Wohlstand macht Hans nicht glücklich. Er ist dem Alltag seiner Ehe und seiner Arbeit nicht gewachsen. Seine Frau beginnt derweil eine Affäre mit Harry und bringt diesen dazu, Hans auch finanziell zu hintergehen. Als der Betrug auffliegt und Hans hinter Harrys Verhältnis mit Irmgard kommt, feuert er ihn, bleibt aber mit seiner Frau zusammen. Doch Hans fühlt sich zunehmend überflüssig und wird immer depressiver. Die einzige Person, die ihm Halt bietet, ist seine Schwester Anna, doch vermag sie ihn vor einem tragischen Ende bewahren?

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