Grzimek

Grzimek

Doku-SoapDeutschland  

Deutschland, 1945. Im vom Krieg zerstörten Frankfurt gelingt es dem Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek , den Zoologischen Garten vor dem Abriss zu bewahren und zu einer Attraktion zu entwickeln, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wird.

Zudem setzt Grzimek sich für den Erhalt der letzten afrikanischen Tierparadiese ein und unternimmt im Zuge dessen Forschungsreisen, auf denen ihn sein Sohn Michael begleitet. Er baut die Frankfurter Zoologische Gesellschaft zu einer angesehenen Naturschutzorganisation aus und wird damit zu einem der Wegbereiter der deutschen Umweltbewegung. Seine 1956 startende Fernsehreihe "Ein Platz für Tiere" gerät rasch zu einem wahren Straßenfeger.

Der Balanceakt zwischen Artenschützer, Zoodirektor und TV-Star einerseits und Ehemann und Familienvater andererseits fällt ihm allerdings zunehmend schwer. Zum Leidwesen seiner Frau Hilde , die ihn in seinem beruflichen Engagement fortwährend unterstützt, hat Grzimek zahlreiche Affären und ist seinen Kindern alles andere als ein einfacher Vater.

Während der Dreharbeiten zu "Serengeti darf nicht sterben" muss er den Schicksalsschlag seines Lebens hinnehmen: Sein Sohn Michael kommt bei einem tragischen Flugzeugabsturz im Alter von nur 24 Jahren ums Leben, wofür Hilde ihrem Mann fortan schwere Vorwürfe macht.

Unterstützt von Michaels Witwe Erika , vollendet er die von Michael initiierte Tierdokumentation, die zu einem Oscar-prämierten Welterfolg wird, was ihm die Kraft gibt, seinen Kampf für den Tier- und Artenschutz fortzuführen. Immer radikaler prangert er entsprechende Skandale und Missstände an und wird so für eine ganze Generation von Tierschützern zum Vorbild.

Während er und Hilde sich mehr und mehr auseinanderleben, beginnt Grzimek ein Verhältnis mit seiner Schwiegertochter Erika, die er später heiraten wird.

1980, sieben Jahre vor seinem Tod, ereilt ihn ein weiterer herber Schicksalsschlag, der alte Schuldgefühle wachruft und neue entstehen lässt: Sein Adoptivsohn Thomas begeht Selbstmord.

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