Geschichte einer Wiedergeburt

Geschichte einer Wiedergeburt

Im Dezember 1936 wird der Chor des Schweizer Radios gegründet. Geleitet von Edwin Loehrer, erntete er viel Lob und Anerkennung. Mit seinem italienischen Repertoire des 16. und 18. Jahrhunderts kam er zu Weltruhm. Doch nach dem Ausscheiden von Loehrer versank das Gesangsensemble in der Bedeutungslosigkeit. 1993 fing eine neue Ära an. Mit Diego Fasolis übernahm ein Dirigent den Chor, der ihn radikal transformierte. Er leitete unter anderem Opernaufführungen an der Mailänder Scala. Als Organist konzertiert er in ganz Europa und brachte dabei das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn, Franz Liszt, Dieterich Buxtehude und César Franck zur Aufführung. Überdies hat Diego Fasolis einige Filmmusiken komponiert, aber auch Werke für Orgel sowie Gesang und Orchester geschaffen. 2011 wurde er vom Päpstlichen Institut für Kirchenmusik zum Ehrendoktor ernannt. Wenn immer der Chor des Schweizer Radios auftritt, ist ihm das Lob der Presse sicher. Zahlreiche renommierte Auszeichnungen sowie Goldene Schallplatten räumten sie ab. Claudio Abbado, René Clemencic, Michael Radulescu und Helmuth Rilling sind einige der renommierten Gastdirigenten, die die musikalischen Qualitäten sowie die Technik des Chores gelobt haben. Heute wird der Chor des Schweizer Radios als eines der besten Vokalensembles der Welt angesehen. Mando Bernardinello und Renzo Rota erzählen in ihrer Dokumentation die 'Geschichte einer Wiedergeburt'.

Bewertung

0,0   0 Stimmen