Frühling im Herbst

Frühling im Herbst

Nichts kann Leni Glanzmann, Bäckerin in einem kleinen Schweizer Dorf, so schnell aus der Ruhe bringen. Doch dann taucht überraschend der argentinische Tanzlehrer Toni auf, um seinen Urlaubsflirt Melanie zu besuchen. Die feiert aber gerade ihre Verlobung. Um ein Fiasko zu verhindern, lässt sich die Patentante Leni darauf ein, Toni als Sohn einer Brieffreundin auszugeben und nimmt ihn bei sich auf. Leni Glanzmann, Bäckerin in einem kleinen Schweizer Dorf, hat einen geregelten Alltag. Er verläuft ziemlich präzise und das seit 35 Jahren. Doch dann kommt ein Abend, der alles verändern wird: Ohne jede Ankündigung ist der argentinische Tanzlehrer Toni Alvarez aus Buenos Aires in die Schweiz gereist. Überraschend steht er vor der Tür, ausgerechnet in dem Moment als Lenis Patenkind Melanie mit ihrem Freund Daniel und der Familie Verlobung feiern will. Melanie drängt Leni, ihren Ferienflirt Toni als Sohn einer Brieffreundin auszugeben und fleht sie an, ihn wenigstens für eine Nacht bei sich aufzunehmen. Am nächsten Morgen ist die pflichtbewusste Bäckerin froh, dass alles wieder den gewohnten Gang geht. Um vier Uhr morgens beginnt sie mit der Arbeit. Aber am Abend steht Toni wieder vor ihrer Tür. Er hatte einen Kurs in der benachbarten Tanzschule zugesagt, den er nicht aufkündigen konnte und nun sucht er ein Zimmer für drei Monate. Leni hat ihn schon weggeschickt, als ihr einfällt, dass ihr Sportverein ja jemanden braucht, der die Frauenriege leitet. Die beiden machen einen Deal: Toni erhält bei Leni Kost und Logis und unterrichtet dafür die Frauenriege in Rumba und Cha-Cha-Cha. Das ungewöhnliche Arrangement wirbelt Staub auf und erschüttert das beschauliche Leben im Dorf, doch so langsam kommt auch die spröde Bäckerin in Schwung. Die bezaubernde Liebeskomödie 'Frühling im Herbst' ist in Baden-Baden mit dem Fernsehfilmpreis 2010 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet worden.

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