Fremde Tochter

Fremde Tochter

Lena (17) lernt den 19jährigen Farid kennen, einen jungen Moslem. Zu seiner Kultur und seinem Glauben hat sie eine klare Haltung: Ablehnung! Doch trotz aller Gegensätze, oder vielleicht gerade deshalb, verlieben sie sich ineinander.

Als Lena schwanger wird, müssen die beiden sich bekennen, zu ihrer Liebe, zu dem Kind. Hannah, Lenas Mutter sieht rot, bedeutet es doch, dass ihre Tochter den Moslem heiraten müsste. Undenkbar - auch für Farids Familie. Zwei Königskinder zwischen den Welten, gefangen zwischen Traditionen, Glauben, Widersprüchen und Vorurteilen.

Der Film widmet sich einem höchst aktuellen gesellschaftlichen Thema: Ein deutsches Mädchen konvertiert zum Islam. Eine Romeo-und-Julia-Geschichte? Eine Coming-of-Age-Geschichte? Eine Geschichte über Perspektivlosigkeit? Alles drei! Und eine zeitgemäße, unsentimental erzählte Selbstfindungsgeschichte mit starker tragischer Kraft und Wille zur Kompromisslosigkeit.

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