Fehlende Worte
Weltweit gibt es 2.700 vom Aussterben bedrohte Sprachen. In neun von ihnen - Chipaya, Kawesqar, Mapuche, Afar, Bretonisch, Okzitanisch, Guaraní, Quechua und Yanomami - bezeugen die 13 Protagonisten der Dokumentation mit einfachen, universellen Worten ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat. Die Dokumentation 'Fehlende Worte' entstand unter der Regie von Raymond Depardon und Claudine Nougaret. Männer und Frauen aus der ganzen Welt erzählen in ihrer jeweiligen Muttersprache von ihren Lebensumständen, ihrem derzeitigen Zuhause, ihrer Heimat und von den zahlreichen Auswirkungen der modernen Gesellschaft auf ihre Existenz. In der durchgehend untertitelten Dokumentation sind ausschließlich die Originalaussagen in den in ihrer Existenz gefährdeten Sprachen zu hören. Die vor wunderschönen Landschaften aufgezeichneten Porträts führen eindringlich die Gefahren vor Augen, denen diese bedrohten Kulturvölker ausgesetzt sind.