Familie macht glücklich

Familie macht glücklich

Julie Berg kann alles - außer wirklich dranbleiben an einer Sache. Sie hat zwei prächtige Kinder, Freya (16) und Heinrich (11), aber gerade (und nicht zum ersten Mal) ihr Leben richtig an die Wand gefahren. Julie ist pleite. Mit ihren beiden Kindern und ein paar Koffern macht sie sich auf den Weg nach Augsburg. Neues Spiel, neues Glück - und ein neues Leben, fernab von Berlin. Freya ist sauer, dass sie ihre Freunde zurücklassen muss, weil Mama schon wieder von vorn anfangen will. Heinrich dagegen ist begeistert, denn Julie wird einen Job als Detektiv antreten, bei Onkel Theo. Was für ein Abenteuer! Das sagt sich Julie auch und hofft, dass die Kinder nicht merken, wie schwer es ihr diesmal fällt, dieselbe Zuversicht auszustrahlen. In Augsburg werden sie freudig begrüßt von Onkel Theo und seiner wahrsagenden Lebensgefährtin Trudi. Julie stellt bald fest, dass sie dem Onkel das Jobangebot vielleicht ein bisschen voreilig zugesagt hat. Die wirklich spannenden Fälle will Theo nämlich nicht aus der Hand geben und versucht stattdessen, ihr einen Job als Kaufhausdetektivin schmackhaft zu machen. Aber Julie muss erst mal sehen, wie sie mit Freya klarkommt. Die weigert sich nämlich, mit Onkel Theo das Bad zu teilen. Das war anders abgemacht. Kurzum: Das Leben in Augsburg wird nicht leichter. Und den Job im Kaufhaus ist Julie bald wieder los, als sie eine Kaufhausdiebin namens Bettina aus Mitleid laufen lässt. Die beiden Frauen freunden sich an, und Julie findet heraus, dass Bettinas Diebstähle nur Symptome eines Problems sind, das Bettina schon lange beschäftigt: Sie ist als Adoptivkind aufgewachsen und kennt ihre leibliche Mutter nicht. Und schon hat 'Detektivin' Julie einen Fall, der sie fasziniert. Doris heißt die gesuchte Mutter, der nur schwer nachzuspüren ist, wie Julie bald merkt. Zum Glück kann sie sich auf die tatkräftige Unterstützung von Theo, Trudi und Heinrich verlassen. Nur Freya hat andere Dinge im Kopf: den umwerfend gutaussehenden jungen Nachbar in der Wohnung über ihnen.

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