Eisschnelllauf: Sprint-WM

Eisschnelllauf: Sprint-WM

Aus dem Olympic Oval. Die Eisschnellläufer scharren mit den Kufen, wenn am 26. und 27. Januar die Sprintweltmeisterschaften im Norden des US-Staates Utah ausgetragen werden. In Salt Lake City, der Olympiastadt von 2002, lädt das Olympic Oval zu den als Mehrkampf organisierten Meisterschaften. Gelaufen werden bei Männern und Frauen je zwei 500m- und 1.000m Rennen, bei denen die Läufer versuchen, möglichst wenig Handicappunkte für Zeitrückstände zum Sieger zu sammeln. Wer am Ende die geringste Punktzahl hat, gewinnt. Über den Austragungsort dürften sich vor allem die Athleten freuen, denn die Halle liegt knapp 1.500m über dem Meeresspiegel, was für einen geringen Luftwiderstand zu sorgen scheint. Begünstigt durch diese physikalische Besonderheit wurden 2002 zehn Olympische- und neun Weltrekorde aufgestellt, so viele wie nie zuvor bei einer Meisterschaft. Bei der WM im letzten Jahr im niederländischen Heerenveen hatte bei den Frauen Christine Nesbitt (CAN) die Nase vorn. Auf den Rängen zwei und drei landeten die Lokalmatadorinnen Annette Gerritsen und Margot Boer. Die dominierende Nation bei den Männern war Südkorea, die mit Lee Kyu-hyeok und Mo Tae-bum sowohl den Weltmeister als auch den Vizeweltmeister stellte. Die Bronzemedaille holte sich der US-Amerikaner Shani Davis.

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