Einen Whisky als Kopfgeld

Einen Whisky als Kopfgeld

Die Falschaussage eines heimtückischen Ganoven brachte Will Flaherty (Craig Hill) unschuldig hinter Gitter. Nach drei Jahren bricht der vermeintliche Bankräuber aus und kehrt nach Laramie zurück, um den wahren Schuldigen zu stellen. Der entflohene Sträfling ist in seiner Heimatstadt nicht willkommen, allein seine Geliebte Peggy (Giulia Rubini), die hier einen Saloon führt, glaubt an seine Unschuld. Kurz darauf tauchen schwer bewaffnete Gangster in der Stadt auf. Ihr brutaler Anführer Tilly (Eduardo Fajardo) lässt alle Bewohner in der Kirche einsperren, damit seine Bande in aller Ruhe einen Goldtransport überfallen kann. Die erste Kutsche, die durch Laramie kommt, enthält aber nicht das ersehnte Edelmetall. Zur großen Verblüffung der Banditen entsteigen der Kutsche sechs attraktive Tänzerinnen, die zu einer Ballettgruppe gehören. Die geschäftstüchtigen Damen, eigentlich nur auf der Durchreise, versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen, und handeln einen Sonderauftritt in Peggys Saloon aus. Mit ihren wehenden Röcken entfachen die Mädchen alte Rivalitäten unter den blutrünstigen Gangstern. In der allgemeinen Verwirrung findet Will heraus, dass Anführer Tilly und dessen Komplize Luke Brada (Piero Lulli) ihn seinerzeit hinter Gitter brachten. Nun ist es an der Zeit, die alte Rechnung zu begleichen. In diesem geradlinig inszenierten Italowestern setzt Action-Spezialist Mario Caiano einige komödiantische Akzente. So haben die Banditen während einer Saloon-Prügelei ihre Probleme mit den Waffen der Frauen. Aus der Darstellerriege ragen Craig Hill in der Rolle des sanften Revolverhelden und Eduardo Fajardo als sein diabolischer Gegenspieler heraus.

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