Ein Engel namens Hans-Dieter

Ein Engel namens Hans-Dieter

Hans-Dieter Anhäuser, Inhaber einer Scherzartikelfabrik, ist ein Ekel. Er betrügt seine Frau mit einer üppigen Blondine, die er auch nicht gut behandelt, vernachlässigt seine drei Kinder, schikaniert seine Mitarbeiter - und dies alles kurz vor Weihnachten. Dann aber hat er einen Unfall, fällt für eine Woche ins Koma und erlebt im Traum seine eigene Beerdigung. Dabei erfährt er, was alle wirklich von ihm halten. Zu allem Überfluss begegnet ihm auch noch sein verstorbener Schwiegervater, der vormalige Fabrikbesitzer, der ihm erklärt, er, Hans-Dieter, bekomme noch eine einzige Chance. Wenn er es aber nicht schaffe, seine Familie bis Weihnachten glücklich zu machen, werde er ihn an Heiligabend in die Hölle abholen. Ein geläuterter Hans-Dieter erwacht im Krankenhaus und beginnt fieberhaft, seiner Familie Gutes zu tun - oder was er dafür hält. Er animiert den Nachbarn, einen freundlichen Zahnarzt, um seine Frau zu werben, macht seinen ältesten Sohn zum Geschäftsführer der Firma, befördert die Modelkarriere seiner Tochter und erspart dem jüngsten Sohn das Klavierspielen. Und die Schwiegermutter soll ihre langersehnte Kreuzfahrt machen. Leider aber ist die Firma durch seinen Unfall pleite, die Belegschaft streikt und die erfüllten Wünsche machen die Familie auch nicht glücklicher. Sein letzter Versuch, die Firma zu retten, schlägt fehl, und erst ein Obdachloser kann Hans-Dieter dazu bewegen, zum Abschied noch einmal zu Hause vorbeizugehen. Überrascht stellt er fest, dass die Familie mit dem, was sie hat, glücklich ist, und dass die Mitarbeiter beschlossen haben, auf Gehaltszahlungen zunächst zu verzichten, um den Betrieb am Leben zu halten. Hans-Dieter und Weihnachten sind gerettet.

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