Drama am Mount Everest - Was wirklich geschah

Drama am Mount Everest - Was wirklich geschah

Am Karfreitag 2014 ereignete sich am Mount Everest das wohl schwerste Lawinenunglück, das es jemals dort gegeben hat. Direkt am Basislager begraben die Schneemassen zahlreiche Sherpas unter sich. 16 Menschen werden von den Eisbrocken regelrecht zertrümmert. Zur selben Zeit bereiten sich Hunderte Bergleute in Sichtweite auf den Aufstieg zum höchsten Berg der Erde vor. Darunter auch ein Team der ARD.

Die Reporterin Juliane Möcklinghoff und ein Kamerateam wollen den blinden Bergsteiger Andy Holzer auf seinem Weg zum Gipfel begleiten. Seit Wochen sind sie gemeinsam unterwegs. Doch das Unglück verändert alles: Nicht nur die Pläne aller Beteiligten, sondern auch deren Sichtweisen. 'Der Everest ist kein Berg, den man programmiert hochlaufen kann, sondern er gibt die Maßstäbe vor. Man muss sich immer wieder der Natur beugen', sagte Andy Holzer schon zu Beginn seiner Reise.

Und es klingt fast wie eine Vorahnung. Holzer lebt diese Demut gegenüber der Natur schon immer. Es ist ein beeindruckendes Bild, das er von der Welt hat. Vor dem Hintergrund des Lawinenunglücks wird vieles davon deutlich erkennbar.

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