Die Wüstenärztin

Die Wüstenärztin

Mit großem Engagement arbeitet die Ärztin Sina (Esther Schweins) in einem Wiener Krankenhaus. Der Stress und die langen Arbeitszeiten machen ihr dabei nicht so viel aus wie das Gefühl, dass vor lauter hektischer Betriebsamkeit die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. In dieser Situation kommt die dringende Bitte ihrer Freundin Reissa (Asli Bayram) gerade recht: Deren Vater, ein alter Beduinenfürst, will trotz schwerer Erkrankung sein Wüstenlager nicht verlassen, um in Dubai-City einen Arzt aufzusuchen. Daher soll Sina zu ihm reisen und ihn in seiner vertrauten Umgebung untersuchen. Trotz aller Einwände ihres Freundes und Kollegen Marco (Hannes Jaenicke) macht Sina sich auf den Weg. Mehr noch als die glitzernde Metropole Dubai ziehen das wildromantische Wüstenleben und die Kultur der Beduinen die Ärztin in ihren Bann. Aber auch Reissas galanter Bruder Khalid (Mido Hamada), der in der Großstadt die Familiengeschäfte leitet, übt vom ersten Augenblick eine große Faszination auf sie aus. Zugleich erkennt Sina sehr schnell, wie dringend das stolze Wüstenvolk eine ärztliche Versorgung benötigt. Sie beschließt, ihre Heimreise zu verschieben und eine hochmoderne mobile Klinik in der Wüste einzurichten. Zunächst begegnen die Beduinen ihr mit Skepsis, aber dank ihrer Beharrlichkeit kann sie das Vertrauen der Menschen gewinnen. Fern ihrer Heimat und ihres eingefahrenen Jobs scheint Sina endlich ihre Berufung zu finden - und in Khalid möglicherweise auch eine neue Liebe. Unterdessen reagiert Marco alles andere als begeistert auf die Nachricht, dass seine Freundin auf unbestimmte Zeit in Dubai bleiben will. Kurz entschlossen reist er ihr gemeinsam mit seinem Freund Gerd (Hans Sigl) nach, um sie zur Heimkehr zu überreden. Aber gerade als Sina glaubt, sich mit ganzem Herzen auf Khalid und das Leben in der Wüste einlassen zu können, erfährt sie, dass Reissa auf Befehl ihres Bruders den Anführer eines verfeindeten Beduinenstamms heiraten soll. Mit diesem archaischen Brauchtum kann und will Sina sich nicht abfinden.

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