Die Whisky-Insel

Die Whisky-Insel

LänderporträtD  

Islay, die südlichste Insel der Hebriden, ist ein Außenposten Schottlands. Der Wind und der Atlantik haben die Gestalt der Insel ebenso geprägt wie den Charakter der wetter- und sturmgewohnten Bewohner. Der Muschelfischer Dave Farrell ist so einer. Er kann nicht klagen, denn der Golfstrom sorgt für das Gedeihen einer einmaligen Muschelart vor Islay, um die sich Frankreichs Nobelbistros reißen. Doch Dave wird langsam müde. Die Fischerei wird von Tag zu Tag mühsamer, und er hofft, dass sein Sohn Jonathan bald das Ruder übernehmen kann. Jim MacEwan dagegen ist das Kunststück gelungen, eine der sieben weltberühmten Whisky-Destillerien der Insel nach ihrem Bankrott wieder aufzubauen. Damit hat er, wie er sagt, der 'Whisky-Insel' Islay ein Stück seiner Seele wiedergegeben. Karen Robertson schließlich führt das Kommando in der Islay-Dudelsack-Truppe. Eine heikle Aufgabe, denn die schottische Dudelsacktradition sieht Frauen in der Chefrolle nicht vor. Und speziell die eigenwilligen Trommler wollen ein Wörtchen mitreden. Diese Geschichten spielen sich ab in einer wunderschönen, bei passablem Wetter sehr lieblichen Landschaft. Sanft geschwungene Berge, zerklüftete Küsten, lange Strände und wuchernde Wälder auf engem Raum. Und überall die heimlichen Hauptdarsteller von Islay, die Tiere: von Kühen und Schafen über Robben und Delfinen bis zu Rotwild und abertausend Vögeln.

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