Die Wasser der Hügel - Jean Florette

Die Wasser der Hügel - Jean Florette

HeimatdramaCH / I / F  

Um 1925 in einem Dorf in der Provence: Mit Frau und kleiner Tochter zieht der bucklige Jean Florette auf den ererbten Hof seines Großvaters. Weil der alte Soubeyran und sein Neffe das dazugehörige Land nicht kaufen können, verschließen sie nun hinterhältig eine kostbare Quelle. Ohne Zugang zum Wasser treiben sie Jean, der sich mit der Landwirtschaft seinen Lebensunterhalt sichern wollte, erst in den Alkohol und dann in den Tod. Doch Jeans Tochter Manon beobachtet, wie sie die Quelle danach öffnen. Bastides Blanches, ein Dorf in den Hügeln der Provence um 1925: Der alte Papet (Yves Montand), wie alle im Dorf den schlauen César Soubeyran nennen, und sein nicht so heller, aber durchtriebener Neffe Ugolin (Daniel Auteuil) wollen eine lukrative Nelkenzucht aufbauen und dafür das an ihre Felder grenzende Land erwerben, auf dem es eine kostbare Wasserquelle gibt. Am Tod des Besitzers, der nicht an sie verkaufen wollte, sind sie nicht ganz unschuldig. Im Dorf weiß man, dass das Erbe an Florette geht, die Tochter des Toten - aber nicht, dass auch sie tot ist und ihr Besitz auf Jean Cadoret (Gérard Depardieu), Florettes Sohn, übergeht. Das erfahren nur César und Ugolin. Sie verfolgen mit Entsetzen, wie Jean 'Florette', ein buckliger Finanzbeamter, mit Frau Aimée (Élisabeth Depardieu) und der kleinen Manon (Ernestine Mazurowna) von der Stadt aufs Land zieht und voller Idealismus an sein neues Dasein als Bauer und Kaninchenzüchter herangeht. Den Verkauf des Landes an Papet und Ugolin lehnt er ab. Daraufhin verschließen sie die Quelle des Grundstücks, um es wertlos zu machen. Zum Schein freundet sich Ugolin mit Jean an. Beim Versuch, den trockenen Boden über Jahre fruchtbar zu halten, gerät die Familie in den finanziellen Ruin und Jean an den Alkohol. Bei einer Sprengung, um einen Brunnen zu bauen, wird er tödlich verletzt. Die Witwe verkauft das Land nun an Ugolin, der rasch mit Papet die Quelle wieder öffnet.

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