Die Straße der Achttausender: Vom Dach der Welt nach Nepal

Die Straße der Achttausender: Vom Dach der Welt nach Nepal

LandschaftsbildD  

Auf dem tibetischen Plateau zeigt sich ein faszinierendes Naturschauspiel: Ungeheure Wolkenmengen werden von Nepal und Indien aus auf das Dach der Welt gedrückt. Die Reiseroute führt von hier weiter zum Potala in Lhasa, zu den debattierenden Mönchen im Kloster Sera, zum Cho Oyu Basecamp und dann zum großen Stupa in Bodnath. Der Pashupatinath-Tempel unweit von Kathmandu ist das wichtigste hinduistische Heiligtum in Nepal. Das Innerste des Tempelkomplexes ist nur für Hindus zugänglich. Sie kommen unter anderem zum Tempel, um ihre Leichen auf großen Scheiterhaufen direkt am Wasser zu verbrennen. In der Tempelanlage Swayambhunath in Kathmandu, auch Affen-Tempel genannt, sitzt ein Thanka-Maler bei der Arbeit an einem dieser buddhistischen Bilder, die ursprünglich der Meditation dienten. Die Königsstadt Bhaktapur liegt an einer alten Handelsstraße im Kathmandu-Tal und ist reich an Traditionen. Dort lädt Vishnu Shresta das Filmteam in ihr Haus ein, wo sie für die Familie kocht und ein hinduistisches Opferritual zelebriert. In den Bergen auf dem Weg ins Land der Gurkhas herrscht dichter Nebel. Die Achttausender sind nur schemenhaft zu erkennen. "Die Straße der Achttausender" erreicht Pokhara. Auch in der Stadt am Fuße des Annapurna-Massivs herrschen Nebel und Smog, so dass Alexander Maximow, ein Spezialist für Ultraleichtflüge, den Start in den Himmel zunächst verweigert. Doch das Warten lohnt sich. Bei gigantischer Sicht startet er dann doch und fliegt vorbei am sogenannten Fishtale ins Annapurna-Massiv. Auch der Dhaulagiri und der Manaslu sind zu sehen.

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