Die schönsten Jahre

Die schönsten Jahre

Nina ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben. Als Journalistin hat sie zwar Erfolge, privat fühlt sie sich jedoch nicht ausgefüllt. Ihr Mann Ludwig und sie haben sich nach 20 Jahren auseinandergelebt. Nina will die Trennung. Zu ihrer resoluten 80-jährigen Mutter Eva hat sie ein gespaltenes Verhältnis - sie fühlt sich erdrückt von deren Dominanz, Sticheleien und Bevormundungen. Als Nina im Auftrag ihrer Zeitung nach Budapest fahren soll, um dort ein Interview mit Schauspieler Richard Gere zu führen, nimmt ihre Mutter das zum Anlass, spontan mitzufahren. Nina willigt zögernd ein. Auf der Reise kommt es, wie zu erwarten war, zu Spannungen, aber auch zu klärenden, mitunter schmerzlichen Gesprächen zwischen Mutter und Tochter. Zu Ninas Verblüffung blüht Eva in Budapest auf, und als dort auch noch Ninas Freundin, die Fotografin Flora, auftaucht, scheint Eva rundum selig. Die drei verbringen schöne Stunden miteinander - Flora schafft es mit ihrer lockeren, lebenslustigen Art, die Spannungen zwischen Mutter und Tochter zu entschärfen. Nach zwei Tagen fliegt Eva nach Hause zurück, und die beiden Freundinnen haben endlich ein wenig Zeit für sich. Doch kurze Zeit später erhält Nina einen Anruf von ihrem Mann Ludwig aus der Klinik, in die Eva überraschend eingewiesen wurde. Voller Sorge nimmt Nina den ersten Flieger nach Deutschland - dafür lässt sie sogar das Interview mit Richard Gere sausen. Der Besuch am Krankenbett der Mutter ist bewegend - für beide Frauen. Und dann machen Nina und Flora in Evas Wohnung noch eine interessante Entdeckung ...

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