Die Reportage: Ein Haus voller Frauen (2/2) - Gemeinsam statt einsam

Die Reportage: Ein Haus voller Frauen (2/2) - Gemeinsam statt einsam

Eine zweiteilige Dokumentation berichtet über 13 Seniorinnen im Alter zwischen 56 und 75 Jahren, die alles hinter sich gelassen haben und in einer Hausgemeinschaft in Esslingen den Neustart wagen. Sie wollen füreinander da sein, allein wohnen, aber gemeinsam leben. Ist das 'Haus voller Frauen' eine Antwort auf die drängenden Fragen der Demografie - ein Konzept für die Zukunft? Macherin Ursula Schebur (74) hat acht Jahre lang für das Projekt 'Haus voller Frauen' gekämpft. Auch Edith Ott (74) hat nach dem Tod ihres Mannes ganz klare Vorstellungen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Sie will auf keinen Fall alleine in einer Wohnung leben und auf den Besuch der Kinder warten. Hinter der modernen Fassade des Mehrparteienhauses in der Esslinger Pliensauvorstadt liegen 13 Wohnungen für alleinstehende, ältere Frauen, von der kleinen Zweizimmerwohnung bis zum 100-Quadratmeter Penthouse. Sie sollen ein 'gemeinschaftliches und selbst bestimmtes Leben im Alter bei gleichzeitig größtmöglicher Autonomie der Einzelnen' ermöglichen. Jetzt müssen die Pionierinnen im Alltag beweisen, ob ihr Lebenskonzept wirklich tragfähig ist.

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