Die Nonne

Die Nonne

LiteraturverfilmungF/D/B  

Frankreich im 18. Jahrhundert: Die 16-jährige Suzanne wird von ihrer Familie ins Kloster geschickt. Nachdem sie als Novizin im letzten Augenblick das Gelübde, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben, das sie endgültig zur Nonne machen sollte, verweigert hat, wird sie wieder nach Hause geschickt. Doch sie erfährt bald, dass sie im Gegensatz zu ihren Schwestern die Frucht einer außerehelichen Beziehung ihrer Mutter ist. Um diese Schuld zu sühnen und die Familie vor dem finanziellen Ruin zu schützen, muss Suzanne ins Kloster zurückkehren. Zunächst noch von der ihr sehr verbundenen Mutter Oberin, Madame de Moni, beschützt, brechen nach deren Tod härtere Zeiten für die junge Frau an. Denn die neue Oberin führt grauenvolle veraltete Traditionen und harte Bußmaßnahmen wieder ein.

Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben, wehrt Suzanne sich vehement und kämpft mit allen Mitteln, um dem repressiven klösterlichen Milieu zu entgehen. Sie beginnt detailliert ihr Leben im Kloster aufzuschreiben und es gelingt ihr, die Aufzeichnungen mit Hilfe einer befreundeten Schwester an einen Anwalt zu schicken. Doch das juristische Verfahren dauert, und so muss Suzanne Tag um Tag die sadistischen Schikanen der Mutter Oberin ertragen.

Ihr Anwalt hat unterdessen ihre Schriften ihrem leiblichen Vater übergeben und außerdem die Versetzung in ein anderes Kloster erwirkt. Hier wird sie zunächst besser behandelt, doch ihren Frieden kann sie nicht finden. Denn die hiesige Oberin bedrängt sie mit psychischen und physischen Attacken. Suzanne aber gibt nicht auf und kämpft weiter um ein Leben außerhalb der Klostermauern.

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