Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben

Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben

Hornissen gelten als angriffslustig und gefährlich. Der Filmautor zeigt, dass sie in Wirklichkeit friedliebende und bewundernswerte Insekten sind. Er verfolgt das Leben einer Hornissenkönigin vom Erwachen aus ihrem Winterschlaf im Frühjahr bis zu ihrem Tod im Herbst Wieland Lippoldmüller zeigt in eindrucksvollen Bildern, dass die Hornissen friedliebende Tiere sind. Er blickt in das verborgene und wenig bekannte Leben einer Hornissenkönigin vom Frühjahr bis zum Herbst. Im Spätsommer, wenn der Hornissenstaat seine maximale Größe von 600 bis 800 Tieren erreicht hat, schlüpfen die Jungköniginnen, die als einzige den Winter überleben können, und die Männchen, die Drohnen, die die Jungköniginnen begatten und anschließend sterben. Auch das übrige Hornissenvolk und die Altkönigin sterben im Spätherbst. Wieland Lippoldmüller zeigt in seiner Dokumentation erstmals Bilder von einem noch wenig bekannten Phänomen: der Hofbildung. Weitere ungewöhnliche Aufnahmen sind kämpfende Jungköniginnen, ein ungestümer Rausschmiss einer Drohne aus dem Nest und die Paarung der Königin mit dem Drohn. Obwohl die Hornisse ein wehrhaftes Insekt ist, hat sie auch ihre Feinde. Hauptfeind aber ist der Mensch, der die Hornisse aus Furcht und Ordnungsliebe verfolgt - obwohl sie zu den stark gefährdeten Tieren gehört und deshalb streng geschützt ist.

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