Die Heinzelmännchen

Die Heinzelmännchen

Beim Holzsammeln finden die Schuster-Kinder Käthe (Monika Jobst) und Anton (Helmut Lieber) eines Tages im Wald eine wunderschöne Blume. Der Vater (Claus Havenstein) erklärt ihnen, dass es sich um die Blume der Heinzelmännchen handelt, die nur alle hundert Jahre blüht. Fortan kommen die unsichtbaren Helfer Nacht für Nacht in die Stadt. Sie sorgen für Ordnung und erledigen die Arbeit der Menschen. Für den Bäcker (Dietrich Thomas) backen sie das Brot und die Torten. Dem Schneider (Bobby Todd) nähen sie Schürzen und Uniformen. Dem Schuster besohlen sie alle Schuhe in der Werkstatt. Und sie erledigen sogar die unliebsamen Rechenaufgaben für Anton. Die Bewohner der Stadt sind alle glücklich und zufrieden, bis auf die neugierige Schneiderin (Nora Minor). Sie hat nur einen Wunsch: Sie will den Heinzelmännchen bei der Arbeit zusehen. Heimlich verstreut sie in der Schneiderwerkstatt Erbsen, auf denen die fleißigen Helfer ausrutschen. Die Schneiderin erwacht von dem Lärm, und als sie die Wichtel zu Gesicht bekommt, verschwinden sie für immer. 'Die Heinzelmännchen' ist eine ebenso liebe- wie phantasievolle Verfilmung der alten Kölner Ballade von den unsichtbaren nächtlichen Helfern. Das stumme Bewegungsspiel der kleinen Wichtel ist farblich und rhythmisch reizvoll umgesetzt.

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