Die Gen-Köche: Biohacker und die genetische Revolution

Die Gen-Köche: Biohacker und die genetische Revolution

Genforschung im Heimlabor? Das ist möglich, sagen die Filmemacher und Biologen Alexander Schlichter und Sascha Karberg. Mit ihrem Dokumentarfilm liefern sie den Beweis und demonstrieren, wie Hobby-Genforscher sich mit einfachsten Mitteln als 'Biohacker' betätigen können. Nichts ist dabei unmöglich: der hausgemachte Vaterschafts-Test, die genveränderte Tomate oder die Bio-Waffe aus dem Hobbyraum. Eine faszinierende Reise in die Welt der Do-it-Yourself-Biologie. Ein paar Pipetten, Spritzen und Reagenzgläser sowie eine Garage mit Wasser-, Strom- und Internetanschluss reichen aus, um im provisorischen Heimlabor Genforschung zu betreiben. Und nicht nur das: Hobby-Genforscher, in der weltweit vernetzten Szene auch bekannt als 'Biohacker', können heutzutage mit einfachsten Mitteln Dinge leisten, die Normalbürger sich im Traum nicht vorstellen könnten: ein hausgemachter Vaterschafts-Test, eine genveränderte Tomate aus dem eigenen Vorgarten oder sogar eine Bio-Waffe aus dem Hobbyraum. Die beiden Filmemacher und Biologen Alexander Schlichter und Sascha Karberg liefern in ihrem faszinierenden Dokumentarfilm den Beweis dafür. Ihre These: Gentechnik sei heute kaum schwieriger als Kochen, überhaupt könne im Grunde jeder bei sich zu Hause Gentechnik betreiben. Dazu brauchen Do-it-Yourself-Gentechniker nur die richtigen Rezepte, zum Beispiel aus dem Internet, ein paar billige Laborgeräte und Chemikalien aus der Apotheke. Alexander Schlichters und Sascha Karbergs Dokumentarfilm ist eine spannende Reise in die Welt der Hobby-Gentechniker, die in den USA ihre Ursprünge hat und sich als 'Biohacker' zu einer kleinen, aber weltweit vernetzten Szene entwickelt hat. 'Die Gen-Köche - Biohacker und die genetische Revolution' ist als deutsche Erstausstrahlung zu sehen. Beim Dokuwettbewerb des BR und der Telepool GmbH war das Projekt der beiden Biologen 2010 unter seinem Arbeitstitel 'DNA Cooking' mit dem 1. Preis in der Kategorie TV-Dokumentation ausgezeichnet worden. Der Dokumentarfilm selbst entstand als BR-Koproduktion.

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