Die Coudenhove-Kalergis

Die Coudenhove-Kalergis

Mitteleuropäische Geschichte im Spiegel der Familiengeschichte eines schillernden Adelsgeschlechtes: Die Coudenhove-Kalergis, deutsch-böhmischer Hochadel, sind eine außergewöhnliche Familie.

Sie waren mit dem Haus Habsburg und sind bis heute mit allen großen Adelshäusern der früheren Donaumonarchie verwandt und verschwägert. Und: Sie sind eine Familie von großen Nonkonformisten und kosmopolitischen Europäern.

Wobei nicht nur die Männer, sondern vor allem die Frauen außergewöhnliche Biografien hatten. Das begann schon mit der ersten Gräfin Coudenhove, einer geborenen Hatzfeldt-Wildenburg, der Goethe in seiner Schrift "Campagne in Frankreich" ein Denkmal setzte. Auch die Ahnfrau der Kalergis, Gräfin Marie Nesselrode, eine Nichte des russischen Staatskanzlers am Wiener Kongress, war eine gefeierte Persönlichkeit. Sie galt als eine der schönsten und geistreichsten Frauen ihrer Zeit und pflegte Umgang mit Heine, Balzac, Delacroix, Chopin, Liszt und Wagner.

Der Film wird erzählt aus der Perspektive von Barbara Coudenhove-Kalergi, Grande Dame des österreichischen Journalismus. Ihre Familie hat an Europas Geschichte mitgeschrieben. Vor allem Richard Graf Coudenhove, der Gründer der Paneuropa-Bewegung und einer der Väter der Europäischen Union.

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