Der Pfeifen-Papst von Dömitz

Der Pfeifen-Papst von Dömitz

Gerd Jansens Welt besteht aus Pfeifen und Tabak, man nennt ihn auch den "Pfeifen-Papst". Nach drei Jahrzehnten gibt er seinen legendären Laden in Hamburg-Eimsbüttel auf und siedelt in eine malerische Kleinstadt an der Elbe um, nach Dömitz, in der südlichsten Ecke Mecklenburg-Vorpommerns gelegen. Dort baut er Stück für Stück ein Kontor aus dem Jahr 1840 wieder auf. Dort soll sein neues Pfeifen-Reich entstehen. Maurer und Dachdecker kommen aus Dömitz, aber vieles macht er auch selbst beim Umbau: Fliesenlegen und "Spinnkram", so nennt er alles, was er schön findet und was er schon immer mal haben oder bauen wollte. Wenn alles fertig ist, soll es in dem Haus Pfeifen und Zubehör, einen Rauchsalon, wo er seinen Einzug zusammen mit dem Bürgermeister feiern möchte, sowie eine Werkstatt geben, in der Pfeifen restauriert, repariert und poliert werden können. Die Poliermaschinen dürfen dann auch seine Kunden selbst bedienen: "Das macht sie total glücklich, wo gibt's das denn heute noch, dass der Kunde selbst arbeiten kann?", sagt "Pfeifen-Gerd" und zündet sich erst einmal genüsslich eine Pfeife an.

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