Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa? Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa? Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa? Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa? Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa?

Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa?

ZDFinfo Live-TV ZDFinfo 05.12., 10:45 - 11:30 Uhr
DokumentationD 201945 Minuten 

Die Atomwaffen kehren zurück nach Europa. Sogar ein Atomkrieg wird wieder denkbar. Selbst die Entwicklung deutscher Atomwaffen wird diskutiert. Droht ein neuer, zweiter Kalter Krieg? Das befürchten angesehene Militärexperten aus Frankreich, Deutschland, Russland und den USA. Sie kommen in der ZDF/arte-Dokumentation "Der neue Kalte Krieg" zu Wort. Der Film zeigt außerdem Testbilder der neuen Waffengeneration. Gedreht wurde in lange streng geheimen ehemaligen Atomraketenstellungen und Bunkern in Frankreich, Deutschland und der DDR. Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den INF-Vertrag über Mittelstreckenwaffen zu kündigen, ist nur ein Teil einer bislang unbeachteten nuklearen Aufrüstung: So sind neue U-Boot-gestützte US-Mittelstreckensysteme bereits in der Planung. Schon ab 2019 werden in den USA neue Atombomben für deutsche Tornadobomber getestet. Russland bereitet die Stationierung von Iskander-Nuklearraketen im Baltikum vor. Ferner gibt es Vorschläge, sich auf einen auf Europa begrenzten Nuklearkrieg einzurichten. Prominente Militärexperten kommen zu Wort: Brad Roberts, der frühere Atomwaffenberater von Ex-Präsident Barack Obama, Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz, der Atomwaffenkritiker Hans Kristensen von der Federation of American Scientists und Berater des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI, Benoît Pelopidas von der Pariser Sciences Po sowie Bruno Tertrais von der Paris Fondation pour la Recherche Stratégigue. Ebenso wurden die bekannte Friedensaktivistin Helen Caldicott, Mitbegründerin der Organisation "Ärzte gegen den Atomkrieg", und Jean-Marie Collin (Friedensnobelpreis 2017) von ICAN Frankreich befragt.

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