Der Lehrermord von St. Gallen

Der Lehrermord von St. Gallen

Im Januar 1999 wurde im schweizerischen St. Gallen der Lehrer Paul Spirig ermordet. Der Täter: Ded Gecaj, ein Kosovo-Albaner und Vater einer Schülerin. Nach der Tat setzte sich Gecaj in seine Heimat ab und entzog sich so der Schweizer Justiz. Paul Spirig unterrichtete eine Realschul-Klasse mit 20 Jugendlichen. Eine seiner Schülerinnen war Besarta Gecaj, die Tochter von Ded Gecaj. Gecaj, ein katholischer Patriarch, isolierte seine Tochter und verbot ihr wiederholt die Teilnahme an Schulaktivitäten. Irgendwann muss Besarta dem Lehrer auch von dem sexuellen Missbrauch durch ihren eigenen Vater erzählt haben. Andy Prinzing, heute Leiter des Engelwies-Schulhauses, hält das Verbrechen deshalb nicht für ein Integrationsproblem, sondern für ein 'Vertuschungsverbrechen, um eigene Schandtaten unter den Tisch zu wischen'. Davon gehen auch die Ermittlungsbehörden aus. Dieser Beitrag der Reihe 'Kriminalfälle - Schweizer Verbrechen im Visier' rollt den Lehrermord von St. Gallen noch einmal auf.

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