Der Kaiserkanal in China

Der Kaiserkanal in China

Der Kaiserkanal in China ist mit seinen 1.800 Kilometern die längste künstliche Wasserstraße der Welt, 2.500 Jahre alt und bis heute in Betrieb. Er verbindet Peking mit dem Gelben Fluss und der fruchtbaren Jangtse-Mündung. Er gilt neben der Chinesischen Mauer als bedeutendstes Bauwerk des alten China. In seinem Wasser spiegeln sich die wechselvolle Geschichte der Kaiserdynastien und der dramatische Wandel des heutigen China. Der 'Da Yunhe' - 'Großer Transportfluss' -, wie die Chinesen ihn nennen, passiert dreißig Städte mit mehr als drei Millionen Bewohnern. Er führt mitten durch das boomende Ostchina. Der Film folgt dem ältesten Kanal der Welt: von der Stadt Hangzhou, dem 'Venedig des Ostens', bis nach Peking in die 'Verbotene Stadt', wo der Kaiserkanal endet. Das Filmteam fährt auf Reisbarken, Schleppern und Kohlekonvois, trifft Seidenraupenzüchter, stoppt in Reishäfen und alten 'Wasserstädten'. Das Team quert den mächtigen Jangtse, passiert Tempel und Pagoden am Kanalufer, begegnet Fischern, die noch mit gezähmten Kormoranen fischen. Abends besucht es eine volkstümliche Oper, die auf einem Bootsdeck gegeben wird. Auf einem Ziegelfrachter trifft die Fernsehcrew eine italienische Denkmalschutzexpertin, die im Behördenauftrag reist. China will bei der UNESCO beantragen, den Kaiserkanal zum Weltkulturerbe zu ernennen. Ob die betriebsame Wasserstraße die strengen Auflagen der UNESCO erfüllt, soll die Wissenschaftlerin prüfen.

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