Der Jane-Austen-Club

Der Jane-Austen-Club

Bernadette (Kathy Baker) und Jocelyn (Maria Bello) machen sich Sorgen um Sylvia (Amy Brenneman), die nach langjähriger Ehe von ihrem Mann Daniel (Jimmy Smits) Knall auf Fall verlassen wurde und völlig von der Rolle ist. Die drei Freundinnen beschliessen, einen Buchclub zu gründen, um noch einmal die Romane von Jane Austen zu lesen. Auch Sylvias Tochter Allegra (Maggie Grace), die wieder bei der Mutter wohnt, ist mit von der Partie. Nur wenig älter als die etwas über 20jährige Allegra, aber bereits verheiratet, ist Prudie (Emily Blunt). Die Lehrerin ist von ihrem eher unromantischen Eheleben enttäuscht und verzehrt sich heimlich nach einem ihrer Schüler (Kevin Zegers). Vom Lesezirkel verspricht sie sich eine Ablenkung von ihren eigenen Konflikten. Da Jane Austen aber insgesamt sechs Romane geschrieben hat, möchte man unbedingt noch ein sechstes Mitglied aufnehmen. Da trifft es sich gut, dass die resolute alleinlebende Hundezüchterin Jocelyn kürzlich Grigg (Hugh Dancy) kennen gelernt hat. Zwar hat der hübsche junge Technofreak mehr mit Science-Fiction am Hut und kennt Austen nur dem Namen nach, aber er hat sich in Jocelyn verliebt und nützt die Chance zu einem Wiedersehen. Als er mit der kiloschweren Gesamtausgabe von Austen bei der ersten Sitzung auftaucht, ist die Überraschung gross. Die lebenserfahrene Bernadette - sie hat sechs Ehen hinter sich - sieht in dem charmanten, männlichen Neuzugang sofort einen Kandidaten für Allegra. Diese ist allerdings lesbisch und gerade frisch verliebt. Jocelyn ihrerseits möchte Grigg mit Sylvia verkuppeln, der eine Affäre mit einem jüngeren Mann zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen könnte. Doch Grigg verfolgt seine eigenen Pläne: Er möchte Jocelyn erobern, auch wenn er sich dafür durch mehrere hundert Buchseiten kämpfen und ihre Freundin ausführen muss. Jocelyn selbst hält sich gegen Liebesgefühle gefeit, da sie sich vor Jahren schon für das Singledasein entschieden hat. Jane Austen starb 1817 im Alter von 41 Jahren. Mit nur sechs Romanen hat sie sich in der Weltliteratur einen Spitzenplatz erobert.

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