Der Förster vom Silberwald

Der Förster vom Silberwald

Hofrat Leonhard (Karl Ehmann) ist Jagdherr eines Reviers in einer noch fast unberührten Landschaft der steirischen Berge. Er weiß, was er an seinem Förster und Jagdaufseher Hubert Gerold (Rudolf Lenz) hat. Als die Gemeinde Hochmoos den Silberwald fällen will, schafft er es, das gerade noch zu verhindern. So feiert man den alljährlichen Jägerball wieder in bester Stimmung. Diesmal ist auch Liesl (Anita Gutwell), die hübsche Enkeltochter des Hofrats, mit dabei, obwohl ihr Wiener Freund, der Bildhauer Freiberg (Erik Frey), dagegen ist. Liesl gefällt es in den Bergen viel besser, als sie dachte. Sie freundet sich mit Hubert an und genießt die herrliche Natur. Bis eines Tages Freiberg in Hochmoos auftaucht. Er spürt, dass sich zwischen Liesl und dem jungen Förster etwas anbahnt, und ist darum besonders ärgerlich, als Gerold ihn im Revier nicht schießen lässt. So zieht er eines Morgens alleine los und erlegt den besten Hirsch. Der Förster überrascht ihn dabei und will den Wilddieb anzeigen. Liesl zuliebe unterlässt er es jedoch und verliert dadurch seine Stellung beim Hofrat. Warum das geschieht, erfährt die junge Künstlerin nicht, Hubert weicht ihr aus. Als er kurz darauf noch einen wildernden Hund töten muss, fährt sie wütend und enttäuscht nach Wien zurück. Doch sie ändert ihre Meinung über Hubert, als sie hört, was wirklich geschehen ist. Der gefühlvolle Heimatfilm aus den 50er Jahren wirkt aus heutiger Sicht überraschend modern durch sein leidenschaftliches Plädoyer für die Erhaltung der letzten Reste unberührter Landschaft und Tierwelt, wirkungsvoll unterstützt durch beeindruckende Naturaufnahmen.

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