Der Dollarregen

Der Dollarregen

Die Warenhaus-Verkäuferin Pamela McAllister bietet wie jeden Tag Gurkenhobel feil, als der gut gekleidete Anwalt James Amory auf sie zutritt, um ihr einen gedeckten Scheck über eine Million Dollar zu überreichen. Das Geld sei ein Geschenk seiner Klientin, die allerdings anonym bleiben wolle. Als die verdutzte Pamela den Schock verdaut hat, kündigt sie auf der Stelle, um erst einmal auf eine ausgiebige Shopping-Tour durch die Stadt zu gehen. Ihr Freund Peter ist von dem überraschenden Geldsegen seiner Geliebten alles andere als begeistert. Peter ist zwar ein verkrachter Komponist, aber ein Mann mit Prinzipien. Er besteht darauf, seine Frau zu ernähren und will keinesfalls von ihr ausgehalten werden. Ehe Pamela sich versieht, hat Peter seine Koffer gepackt, um mit einer Jazzband zu tingeln. Mit einem Mal ist Pamela nicht nur unglücklich, sondern auch einsam, denn ihre vormals freundlichen Nachbarn beäugen die frisch gebackene Millionärin neuerdings mit neidischen Blicken. Verzweifelt wendet sie sich an den Anwalt James, der sie schließlich mit ihrer Wohltäterin Cornelia Wheelwright bekannt macht. Die steinreiche Erbin eines Großindustriellen musste kürzlich erfahren, dass das Vermögen ihres seligen Vaters nur durch einen hinterhältigen Betrug an Pamelas Großvater zustande kam. Um ihr Gewissen zu entlasten, hat die exzentrische Millionärin einen Teil ihres Reichtums an Pamela verschenkt. Doch mehr als alles Geld auf der Welt will Pamela, dass Peter zu ihr zurückkehrt. Und so greift Pamela zu einem Trick: Als die berühmten New Yorker Symphoniker Peters erste Symphonie uraufführen, treffen die beiden Liebenden sich hinter der Bühne. Aber leider wird die Komposition fürchterlich ausgebuht, und als Peter zudem erfahren muss, dass sein Stück nur gespielt wurde, weil Pamela die Musiker 'gesponsert' hat, wendet er sich zutiefst verletzt ab. Als alle Versuche scheitern, die Gunst ihrer großen Liebe wieder zurückzugewinnen, greift Pamela zum radikalsten Mittel: Sie wirft ihr Geld buchstäblich aus dem Fenster hinaus...

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