Der Asylchef und die Nigerianer

Der Asylchef und die Nigerianer

Joseph Chiakwa war ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod bezahlen musste. Die meisten Asylbewerber in der Schweiz stammen wie Joseph aus Nigeria: 1.800 sind im Jahr 2009 eingereist, ein Einziger bekam Asyl. Alle andern sollen das Land verlassen. Weigern sie sich, werden sie von den Behörden gefesselt und gewaltsam abgeschoben. Nach Joseph Chiakwas tragischem Tod stoppte der Direktor des Bundesamts für Migration, Alard du Bois-Reymond, die Abschiebungen nach Nigeria. Als Folge setzen mehrere Kantone nigerianische Abschiebehäftlinge auf freien Fuss. In Basel freut sich der verurteilte Drogendealer Livinus M. auf seine unerwartete zweite Chance in der Schweiz. Auch die Beziehung zur nigerianischen Regierung belastet Joseph Chiakwas Tod schwer. Die Dokumentation 'Der Asylchef und die Nigerianer' beleuchtet die Abschiebemethoden der Schweiz.

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