Der 23. Mann - Das harte Leben der Amateurschiedsrichter

Der 23. Mann - Das harte Leben der Amateurschiedsrichter

Schiedsrichter stehen im Fußball vornehmlich im Mittelpunkt, wenn sie einen Fehler machen. Gute Schiedsrichter sind vor allem unauffällig. In der Bundesliga können die Unparteiischen inzwischen gutes Geld verdienen. Sie erhalten ein ordentliches Jahresgehalt und eine hohe Aufwandsentschädigung. Anders im Amateurfußball. In den unteren Ligen sind die Referees ganz auf sich gestellt, bekommen knapp 20 Euro Aufwandsentschädigung und werden zudem häufig Opfer von Beleidigungen und Gewalt. rbb-Reporter Christoph Heymann hat drei Schiedsrichter ein halbes Jahr lang begleitet. Er erlebte, wie sie von Spielern, Trainern und Zuschauern angegangen werden, welchen Druck sie spüren, und warum die Schiedsrichterei für sie trotzdem das schönste Hobby ist. Die Ausgangsfrage der Reportage 'Der 23. Mann - Schiedsrichter im Amateurfußball' lautet: Warum tun sich Menschen den Job als Prügelknabe des Fußballs an? Mit seinem Kamerateam war Heymann in verschiedenen Spielklassen Berlins unterwegs: Landesliga, Bezirksliga, und Kreisliga. Die Probleme liegen ähnlich, die Motivation der Schiedsrichter ist unterschiedlich. Die einen sind einfach nur fußballverrückt und wollen als ehemalige Spieler ihrem Sport verbunden bleiben, andere streben nach Höherem und wollen so schnell wie möglich in die Bundesliga aufsteigen. 'Der 23. Mann' - auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.

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