Den sieben Weltwundern auf der Spur

Den sieben Weltwundern auf der Spur

Die Pyramiden von Gizeh wurden zur Zeit der 4. Dynastie von den Königen Cheops, Chephren und Mykerinos errichtet (2590 - 2470 v. Chr.). Die Cheops- und die Chephrenpyramide sind die höchsten Bauwerke des gesamten Altertums, die die Höhe des babylonischen Turms um mehr als ein Drittel überragten. Die Cheopspyramide erreichte über einer quadratischen Grundfläche mit 230 Meter Seitenlänge ursprünglich eine Spitzenhöhe von 146 Meter. Die Chephrenpyramide hatte ursprünglich bei einer Kantenlänge von 215 Meter eine Spitzenhöhe von 144 Meter. Im Innern der Pyramide war offenbar stets nur eine - im Verhältnis zum riesenhaften Volumen der Pyramide - bescheidene Grabkammer angelegt. Die Kammer wurde entweder im Felsuntergrund, in der Höhe des Pyramidenpflasters oder im Schwerpunkt der Pyramidensteinmasse errichtet. Nur bei der Cheopspyramide wurde die endgültige Grabkammer außer dem Zugangsstollen auch noch durch enge Lüftungskanäle - zwanzig mal zwanzig Quadratzentimeter - mit der Außenwelt verbunden. Nach der Beisetzung der Mumie in der Grabkammer wurde der Zugangsschacht jeweils endgültig verrammelt und zugemauert, so dass niemand mehr den Einstieg erkennen konnte.

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