Das Spiel der Macht

Das Spiel der Macht

Aufstieg und Fall eines idealistischen Kleinstadtpolitikers, der sich als Gouverneur von Louisiana in den 50er Jahren zu einem machtbewussten Demagogen entwickelt. Die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers von Robert Penn Warren setzt mit Sean Penn, Jude Law, Anthony Hopkins und Kate Winslet auf ein überragendes Ensemble - in einem Politdrama, das die Atmosphäre des alten Südens in erlesenen Bildern herauf beschwört. Beobachtet und kommentiert von dem Journalisten Jack Burden (Jude Law) steigt der idealistische Stadtkämmerer Willie Stark (Sean Penn) Ende der 40er Jahre mit verblüffender Geschwindigkeit zum Gouverneur von Louisiana auf, indem er sich von einer Marionette der alten Elite in einen populistischen Einzelkämpfer für die Interessen des Volkes verwandelt. Stark ist ein charismatischer Redner, der sich als echter Volkstribun versteht und - einmal an seinem Ziel angekommen - in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich ist. Nach dem Motto 'man kann aus etwas Schlechtem etwas Gutes machen' nutzt er skrupellos die Schwächen seiner Gegner wie auch seiner Freunde, was Jack, inzwischen zur rechten Hand des Gouverneurs avanciert, am eigenen Leib erfahren muss. Denn Stark nutzt die Verbindungen seines aus altem Südstaatenadel stammenden Freundes, um gefährliche Gegner unter Druck zu setzen, unter ihnen Jacks Ziehvater Richter Irwin (Anthony Hopkins). Als er auch Jacks älteste Freunde, die Kinder des verstorbenen früheren Gouverneurs Stanton, in seine Machtspiele einbeziehen will, beginnt Jack, skeptisch zu werden. Denn er liebt die schöne Anne (Kate Winslet) noch immer, während er zu ihrem Bruder Adam (Mark Ruffalo), einem idealistischen Arzt, den Kontakt verloren hat. Doch Stark lässt sich nicht von persönlichen Bindungen aufhalten, wenn es um den Erhalt seiner Macht geht - einer Macht, die ihm seine Gegner mit allen Mitteln streitig machen. 'Das Spiel der Macht' ist ein Lehrstück über die Korruption der Macht und eine politische Moral, die schnell an ihr Ende kommt, wenn der (gute) Zweck jedes (schlechte)

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